DER GEFAHRENSUCHER

Ecken und Kanten machen eine Figur erst spannend, sagt Andreas Wolf. Das gelte für den Schauspieler wie für jeden anderen Menschen. Seine Charaktere provozieren, sie zeigen einige Stärken und viele Schwächen, ihre Wahrhaftigkeit misst sich an der enormen Fallhöhe. Ohne diese Gefahr entsteht kein echter Kontakt und beim Zuschauer kein wirkliches Gefühl, sagt Wolf. Präsenz und Wirkung sind die Kernthemen seiner Trainings, und um sie erfolgreich zu gestalten, scheut er sich weder vor tiefgründigen Themen noch vor schwierigen Gruppenprozessen. Vor gut zwanzig Jahren hat er zusammen mit Karin Krug das fastfood theater gegründet, etwas später die Improschule und schließlich die impro company, und jede dieser Unternehmungen in einen dynamischen Prozess überführt, in dem das Wesen der Improvisation sichtbar wird: Da sie Wert schöpft, Ressourcen bündelt, die Akteure fördert und stärkt.


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